Artikel-Schlagworte: „Versicherung von Hochseilgärten“
Innotracks Stand nach Blogpause
Der letzte Blogeintrag ist schon eine Weile her. Der Grund dafür ist, daß ich die letzten 2 Wochen mehrere Outdoortrainings geleitet habe. Außerdem war ich wieder für unsere Kunden unterwegs und habe Standorte besucht, Angebote geschrieben und durfte bei mehreren Behördenbesuchen und einem Bankgespräch dabei sein.
Das Ergebnis der Reise: Der Markt boomt und in Berlin wird es sehr eng und nächstes Jahr noch enger werden.
Der Unfall in einem Kletterpark in Brandenburg in unmittelbarer Nachbarschaft zu Berlin trägt da natürlich nicht positiv bei.
Beitrag Märkische Allgemeine zum Absturz bei Climb Up
Das größte Problem, abgesehen natürlich von dem verunglückten Kind ist, daß es sein kann, daß es ein Verbot für Schulklassen geben wird, das vom Bildungsminister ausgesprochen wird, daß Schulklassen nicht mehr während der Unterrichtszeit in Kletterwälder bzw. Hochseilgärten gehen dürfen.
Sehr viele Kletteranlagen leben von dieser Zielgruppe. Eine Welle von Insolvenzen könnte folgen.
In Österreich ist man da schon etwas weiter als bei uns. Dort gibt es ein Infoblatt für Lehrer, was die Minimalanforderungen von Kletterparks sind. Allein hier würden sehr viele Anlagen in Deutschland nicht mithalten können. Der Lehrer schickt dieses Blatt zum Betreiber. Dieser muss die Fragen auf dem Blatt beantworten und unterschrieben dem Lehrer zurück schicken. Es gibt solch eine Richtlinie auch in Deutschland. Mit Datum von 17. März 2009 hat das Kultusministerium Hessen einen neuen Erlass zur Regelung des Besuchs von Hochseilgärten, Kletterwäldern, Kletterhallen und Wasserskiseilbahnen mit Schulklassen veröffentlicht. In wie weit das nur eine Info für Lehrer ist oder mehr, kann ich nicht sagen.
Hier der Link auf die Webseite von Philipp Strasser von Outdoorconcept.at wo dieses Thema behandelt wird.
Meine ganz persönliche Meinung ist, daß es keine Begründung dafür gibt, daß eine Kletterpark, Sitzgurte mit normalem Klettersteigsets anbietet. Der Markt bietet inzwischen Lösungen an, die ein versehentliches Aushängen verhindern. Hier ein Beispiel für das SSB, und für ein Durchlaufendes Sicherungssystem, dem Expoglider.
Natürlich machen die Klettersteigsets in normalen Hochseilgärten weiterhin Sinn!
Erstellt von Mauro Buttler
Gute Versicherung für Kletterwälder
Innotracks hat bereits in einem Artikel über das Thema Versicherungen geschrieben. Link
Das Wetter scheint immer extremer zu werden. Die Regentage häufen sich, was zwar nicht gut fürs Geschäft ist, doch viel schlimmere Auswirkungen können die starken Winde haben. Wie zum Beispiel gestern:
Tornado fegt über Grünberg hinweg. Mehrere Hunderttausend Euro Schaden.
Warum einen Abenteuerturm. Die Vorteile
Ich, Mauro Buttler, bin seit 2006 in der Branche Abenteuerparks und Kletterwälder tätig. Unter anderem habe ich den Abenteuerpark Potsdam mit realisiert. Daher kenne ich natürlich all die vielen Dinge, die man beachten muss, um einen Abenteuerpark sicher betreiben zu können.
Meiner Meinung nach sind die Bäume das größte Problem. Sie sind lebende Organismen und können krank werden. In manchen Abenteuerparks habe ich Bäume gesehen, an denen drei Plattformen angebracht waren. Mit Sicherheit sieht das enorm gut aus und es ist ein maximales Erlebnis für die Kunden zu neunt auf einem lebendigen Baum zu stehen, der über 6 Seile mit anderen Bäumen verbunden ist. Es wackelt permanent und der Nervenkitzel ist enorm.
Als ich noch Betreiber des Abenteuerparks Potsdam war, gingen mir ständig Gedanken durch den Kopf, was das wohl mit den Bäumen macht! Ich habe bis heute keine Antwort gefunden, da es einfach keine Erfahrungswerte gibt, die ausreichen, mir eine befriedigende Antwort zu geben. Solange man alle Bäume permanent im Auge behält, in Zusammenarbeit mit einem Arboristen, sofort jedes neue Totholz entfernt und man nicht mehr als eine Plattform daran befestigt, dann sollte das kein Problem darstellen. Das kann bei einer großen Anlage enorm aufwendig und kostenintensiv sein. Aber selbst wenn man diese Aufgaben ordentlich und nach bestem Wissen und Gewissen macht, gibt es immer noch das Risiko, daß ein Ast abbricht, der gesund ausgesehen hat. Es gibt da wohl sogar einen Begriff für: Spontanabwurf. Ein schlimmes Szenario wäre, wenn ein Sturm, die ja immer häufiger und heftiger werden, solch einen zentralen Baum umwirft und eine Anlage massiv beschädigt wird. Dann muss man erst mal schließen und kann froh sein, wenn man eine gute Versicherung abgeschlossen hat.
Das wohl schädlichste für viele Bäume ist die Bodenverdichtung. Ganz besonders Buchen sind hier enorm anfällig und können innerhalb weniger Jahre sterben oder so krank werden, daß sie nicht mehr standsicher sind. Daher ist es notwendig, Stege zu bauen auf denen die Kunden sich bewegen können. Bei einer großen Anlage ist dies eine enorme Investition!
Vor kurzem habe ich erfahren, daß man in Bayern anscheinend eine Fällgenehmigung für den Wald benötigt, in dem man einen Abenteuerpark bauen möchte! Das bedeutet, daß die Forstwirte davon ausgehen, daß der Wald nach der Nutzung nicht mehr brauchbar ist.
Ich möchte jetzt gar nicht das Produkt Kletterwald schlecht machen. Ganz im Gegenteil, eine Kletterwald hat mit Sicherheit ein Flair, das unschlagbar ist. Innotracks berät ja nicht umsonst Personen, die einen Kletterwald bauen möchten. Allerdings wird jeder Kunde von uns, diese eben erwähnten Punkte, zu hören bekommen. Das gehört zu einer guten Beratung dazu! Wir sind ja nicht darauf angewiesen, daß der Kunde unser Produkt kauft, sondern wir erörtern gemeinsam mit dem Kunden, was am besten zu ihm passt und suchen dann gemeinsam den passenden Erbauer.
Natürlich hat man die oben genannten Probleme nicht bei einem Abenteuerturm, der aus Stahl und Holz gebaut wird.
Meiner Meinung nach ist der größte Vorteil des Abenteuerturms, daß er für 120 Elemente nur 1000 Quadratmeter benötigt und man nicht von der Gesundheit hunderter Bäume abhängig ist. Weiter noch:
- Der Wartungsaufwand ist sehr klein
- Für den Betrieb bei voller Last werden nur 3 Mitarbeiter benötigt
- Rettungen über Abseilen ist nicht erforderlich
- Die Baugenehmigung ist sehr einfach: Es gibt eine Typenprüfnummer und der Abenteuerturm kann als Fliegender Bau errichtet werden (Stahlplatte als Fundament)
- Keine Baumgutachten
- Kein Totholz
- Keine jährlichen Zugproben an Bäumen
- Der Abenteuerturm lässt sich wieder abbauen und versetzen!
- Die Elemente werden auf dem Boden vor Ort oder bei uns in der Werkstatt zusammen gebaut und mit einer Spezialkonstruktion über einen Kran eingehängt. Die Montagezeit ist dadurch sehr gering! Ca. 2 Wochen
- Der Abenteuerturm kann in Frachtcontainer verpackt und überall hin auf der Erde verschifft werden.
Natürlich kann man einen Abenteuerturm nicht wirklich mit einem Kletterwald vergleichen. Ich habe lange nach Lösungen gesucht, da ich bei einer Expansion meiner Tätigkeiten nicht noch mehr dieser Verantwortungen, die man nur schlecht 100%ig absichern kann, auf mich nehmen wollte. Für mich ist klar, daß ich nur noch auf Masten bauen würde. Mit dem Abenteuerturm kommt man in die Herzen der Metropolen. 1000 Quadratmeter oder 32 mal 32 Meter für 120 Elemente, das überzeugt mich. Ach ja, der Kletterwald hat natürlich den Vorteil, daß das Blätterdach Schatten spendet. Beim Abenteuerturm öffnet man einfach das Dach und hat Schatten oder einen Regenschutz!
Hier geht es zur Animation eines Abenteuerturms, wo auch das Dach vorgestellt wird.
In meinem nächsten Beitrag werde ich über die Vorteile einer Mastenanlage schreiben. Diese kommt einem Kletterwald schon sehr nahe und hat fast alle Vorteile des Abenteuerturms.
Beratung bei der Wahl von Versicherungen für Hochseilgärten
Damit wir unsere Palette an Angeboten und Dienstleistungen noch etwas abrunden können, besteht ab sofort die Möglichkeit, sich bei Innotracks bezüglich einer passenden Versicherung beraten zu lassen. Das alles passiert über einen freien Berater. Für den Abenteuerturm haben wir ein Komplettpaket zusammen gestellt welches folgende Punkte abdeckt: Haftpflicht für die Firma sowie die Mitarbeiter, Sturm, Feuer, Hochwasser, Erdbeben, Betriebsausfall, Vandalismus, Einbruch.
Natürlich kann man auch seinen Abenteuerpark oder Hochseilgarten über uns versichern lassen.
Das Komplettpaket von Innotracks.
Patrick Havenstein wird für Innotracks tätig
Nach langer Zeit haben ich Patrick Havenstein wieder getroffen. Patrick hat 2008 und 2009 ganz eng an meiner Seite gestanden und hat mich als Coach begleitet. Durch eine harte und anstrengend Zeit, die ich ohne seine Hilfe nicht so gut überstanden hätte. Daraus ist eine Freundschaft geworden und ich bin sehr froh, daß ich ab sofort auf ihn als Trainer und Coach für Innotracks zurück greifen kann. Patrick ist schon seit vielen Jahren für die Firma Teamgeist tätig und ist Spezialist für das Versichern von Unternehmen.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit denn ich durfte schon erleben was er als Coach leisten kann.